Rezension zu 'Die Wellington Saga: Versuchung'

Allgemeines

Titel:           Die Wellington Sage - Versuchung
Autor:         Nacho Figueras mit Jessica Whitmann
Verlag:        blanvalet
Genre:         Roman
ISBN:           978-3-7641-0372-8
Seiten:         378
Preis:           12.99€

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Klappentext

"Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejando, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del-Campo-Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgie so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert..."



Cover

Das Cover ist eigentlich wirklich schön gestaltet. Es nimmt diese glamouröse und luxuriöse Stimmung in Wellington auf. Außerdem schimmert das Cover wirklich schön. dezent, aber im richtigen Licht sieht man es. Das einzige was schade ist, ist, dass das Material sehr angeällig für Leserillen ist. Man kann es kaum ohne lesen, egal, wie viel Mühe man sich gibt. Mich hat das jetzt nicht so gestört, für manche könnte das aber unschön sein.

Schreibstil

Das ganze Buch ließ sich ziemlich schnell lesen. Der Schreibstil war wirklich flüssig, man konnte sich gut auf die Story konzentrieren, ohne dass man ständig mit den Gedanken abschweift.

Charaktere

Im Allgemeinen waren sie Charaktere jetzt nicht so gut ausgearbeitet. Man hat einfach gemerkt, dass die Leute aus Wellington ziemlich luxuriös lebten und auch ziemlich oberflächlich waren.
Georgia, die nun eher vom Land kommt war mir da schon eher sympathisch. Das Mädchen vom Land, dass plötzlich in diese neue Welt geworfen wird. Mich hat nur manchmal ihre Naivität gestört.
Alejandro wurde mir durch den Klappentext zu mysterös vorgestellt, zu einnehmen. So ein Mann war er eigentlich gar nicht. Er hatte einen Schicksalsschlag, aber dieser super einnehmende Mann war er nun auch nicht.

Meine Meinung

Ein nettes Buch für zwischendurch.

Die Handlung ging wirklich schnell voran und es ließ sich eben sehr schnell und flüssig lesen, was ich wirklich gut fand.
Die Story hatte auch einige romantische Augenblicke, aber auch nicht unbedingt zu viele, dass es zu schnulzig wurde.

Die Stimmung in Wellington und bei den Polospielen wurde wirklich gut dem Leser näher gebracht. Der Autor hat im Prolog erwähnt, dass es eine seiner Leidenschaften ist und das merkt man wirklich. Man konnte sich ein richtiges gutes Bild von der ganzen Gesellschaft machen, die auf der einen Seite sehr befremdlich, abgehoben und unantastbar wirkt und auf der anderen auch einfach faszinierend ist. Ein Leben in Gesellschaft der Reichen und Schönen führen ja doch immernoch die wenigstens. Umso schockierender, was für Mengen an Geld für so einen Sport und für alle Annehmlichkeiten drum herum ausgegeben werden.

Die Liebesgeschichte war eigentlich ganz schön
Was mich nur immer wieder gestört hat, war, dass Georgia und Alejandro nie richtig miteinander geredet haben, was sie nun für einander empfinden. Das war ein ewiges aneinander vorbei Gerede, jeder hat sich so seine Gedanken über den anderen gemacht, seine voreiligen Schlüsse gezogen und dann waren wieder beide super unglücklich, weil es für sie nie ein Happy End zu geben schien. 
Das ging wirklich sehr lange hin und her und hat mich irgendwann gestört. 
Einfach mal Klartext reden.

Ich war auch positiv überrascht, dass es nicht die ganze Zeit irgendwelche Sex-Szenen gab, wie ich es bei so einem Roman schon fast erwartet hätte. Das ging wirklich erst am Ende los und hat ja auch irgendwie dazu gehört.

Georgia hat mir manchmal wirklich leid getan, denn sie war so fremd in dieser Gesellschaft. Sie musste sich unter dem zweiten Tierarzt durchsetzen, der sie mit allen Mitteln rausekeln wollte, sich gegenüber Criquet (welche ebenfalls starkes Interesse an Alejandro hatte) behaupten, die sie bei allen schlecht machen will und sie versucht nebenbei noch bei der Tochter von Alejandro Anklang zu finden, der sie am Anfang auch nur ein Dorn im Auge ist.
Nicht die besten Vorraussetzungen für ein neues Leben in dieser Welt und doch erlebt man eine ziemlich starke junge Frau, die allen Hindernissen so gut es geht trotz und das Beste aus ihrer Situation macht, um einen Job zu machen, welcher ihr so viel Geld einbringt, womit sie sich ein besseres Leben in ihrer Heimat aufzubauen erhofft.

Das Ende war nochmal ein bisschen spannend, auch wenn es eigentlich vorraussehbar war.

Generell ein schöner, romantischer Roman mit kleinen Schwächen, aber dennoch eine schöne, leichte Lektüre für zwischendurch.

Der 2. Teil der Wellington Saga: Veführung erscheint im Juli 2017 als Taschenbuch und diesmal wird der Bruder von Alejandro Sebastian und eine Frau in seinem Leben im Mittelpunkt stehen.


★ / 

Vielen Dank an das Bloggerportal und den blanvalet Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Die Wellington Saga. Verführung

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